Archiv für Januar 2009

Hallo und herzlich willkommen,

Auf diesen Seiten findest du demnächst die deutsche Übersetzung des Textes „Thoughts about Community Support around Initmate Violence“, der irgendwo in den USA entstanden ist. Aufgrund technischer Probleme wird es noch ein kleines bisschen dauern, bis der Text tatsächlich online ist.

Wir haben auch eine Broschüre gedruckt, die wir in den nächsten Wochen von Berlin aus unter die Leute bringen wollen.
Leider haben wir (noch?) keine Bestelladresse.

Den (layouteten!) Volltext – wie er sich in der gedruckten Broschüre findet – zum selber drucken findest du hier demnächst als pdf. Wenn’s brennt, können wir sie vielleicht vorab per mail verschicken, gebt bescheid.

Die komplette Übersetzung wird sich in einzelne Kapitel aufgeteilt in der Kategorie „Übersetzung“ finden, also hier. Dort gibt es dann auch die Möglichkeiten per Kommentarfunktion auf bestimmte Aspekte des Textes einzugehen

In der Kategorie „Stories“ finden sich die Geschichten, die von den Autor_innen in die Originalbroschüre eingestreut worden sind.

Unsere Vorbemerkung als Übersetzungsgruppe sollte sich unterhalb dieses Eintrages befinden.

Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt findet ihr unter „Kontakt“ eine entsprechende Mailadresse, wir freuen uns über feedback.

Solidarische Grüße
Das Berliner Übersetzungsteam

Vorwort der Übersetzungsgruppe

Wir sind eine gemischtgeschlechtliche Gruppe aus Berlin und kommen alle mehr oder weniger aus der linken Szene.
Es liegt gegen keine_n von uns ein „Täter_innenvorwurf “ vor, aber wir haben durch unangenehme Erfahrungen im persönlichen und politischen Umfeld mit einigen Praktiken von antisexistischen Gruppen und Zusammenhängen die Notwendigkeit gesehen, Alternativen zu diskutieren. Deswegen haben wir zusammen diesen Text übersetzt, auch um das Thema auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Die Übersetzung des folgenden Textes ist das Ergebnis eines intensiven Gruppenprozesses. Dabei haben wir nicht nur über Wortwahl und Stilfragen diskutiert, sondern auch über unsere persönlichen Erfahrungen und unsere Positionen hinsichtlich des Umgangs mit intimer Gewalt gesprochen.

Wir haben den Stil des Textes an unsere „Szene“ angepasst, wozu die Autor_innen des Originals ausdrücklich aufgefordert haben, aber versucht, trotzdem den Ton zu treffen, der uns an diesem Text oft sehr gut gefallen hat.

Den Inhalt des Textes haben wir nicht – – zumindest nicht absichtlich – verändert. Wir haben aber die Bezeichnungen für Organisationen und soziale Einrichtungen dort angeglichen, wo dies möglich war. Alle statistischen Angaben beziehen sich auf die USA. Für Deutschland mögen die Zahlen etwas anders sein, es soll hier aber nicht darum gehen, sich mit Statistiken auseinander zu setzten oder darum wie viele Männer, Frauen Transgender etc. offiziell mit welchen Prozentzahlen in Erscheinung getreten sind, sondern um den konkreten Umgang mit den Geschichten, die hinter diesen Zahlen stehen.

Es geht uns nicht darum, ein geschlossenes System, ein Rezept oder ein neues Handbuch zu veröffentlichen, wir haben auch verschiedene Kritikpunkte an unterschiedlichen Textstellen, deren Problematisierung dabei geholfen hat, uns konkret mit dem Thema zu befassen. Wir finden antisexistische Arbeit wichtig und halten sie auch in der linken Szene für notwendig, wir wollten einen Beitrag dazu leisten und ein Verfahren vorstellen, das uns in vielen Punkten emanzipatorischer erscheint als viele der momentan angewendeten Praktiken.

In diesem Sinne hoffen wir, dass euch dieses Heft interessiert und inspiriert.

Das Berliner Übersetzungsteam