. . . ein paar Worte zur Gewalt:

Wir, die Leute der Übersetzungs-Gruppe kommen aus unterschiedlichen Zusammenhängen. In unserer Erziehung, beim Aufwachsen und sonstiger Sozialisation sowie in der politischen Arbeit spielt(e) Gewalt eine sehr unterschiedliche Rolle.
Wir haben die Gewaltfrage während des Übersetzungsprozesses andiskutiert, haben uns aber dabei nicht auf einen formulierbaren Konsens festgelegt, da dafür die persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen von jede_r_m von uns zu unterschiedlich sind. Keine_r von uns, soviel sei gesagt, lehnt Gewalt als letzte Instanz (Abwehr, Notwehr usw.) ab.
Im Text gibt es zwei oder drei Stellen, an denen ziemlich deutlich mit kollektiver körperlicher Gewalt gegenüber Qof gedroht wird. Darauf wird auch im Text nicht näher eingegangen, geschweige denn, dass diese Frage ausdiskutiert würde.
Die Frage, die sich uns stellte – inwiefern dadurch Einsicht und (Selbst-) Veränderung der betreffenden Personen beeinträchtigt werden – können auch wir nicht abschließend klären, sind uns aber bewusst, das diese Frage unbedingt in den helfenden TTUs besprochen werden sollte, wie auch jeweils mit Qof und Samekh.